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Motocross Enduro - 05/2016

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Der Mai wird sportlich Temperaturen weit oberhalb des Nullpunktes lassen auch die letzte Couch-Potato aus dem Winterschlaf erwachen. Vielerorts haben die Streckenbetreiber alles daran gesetzt, die ersten warmen Frühlingstage für ihre Saisoneröffnung zu nutzen. Das MCE-Testteam begrüßt den Frühling mit Husqvarnas „701“ Enduro. Wir durften diese nagelneue Travel-Enduro als eines der ersten Magazine in Deutschland unter die Lupe nehmen und mit ihr zahlreiche Kilometer abspulen. Bewaffnet mit einem 690-ccm-Einzylinder-Viertaktmotor wirft die Husqvarna satte 67 Pferdestärken in die Waagschale. Damit ist man motorseitig schon einmal gut ausgestattet und auch optisch macht die 701 einen schnittigen Eindruck...

FACTS Die Elite am Start

FACTS Die Elite am Start des Erzbergrodeo XXII Das Jahr 2016 wird der Kracher schlechthin. Die Starterliste der 22. Erzbergrodeo-Auflage liest sich wie das Who’s who der Offroadszene. Neben den bekannten Extrem-Enduro-Urgesteinen Taddy Blazusiak, Routinier Andreas Lettenbichler, Graham Jarvis und Ben Hemingway werden sich unter die 1500 Teilnehmer noch zahlreiche weitere Könner mischen. So bekommt es der dreifache Red- Bull-Hare-Scramble-Sieger Jonny Walker nicht nur mit US-Topstar Cody Webb, sondern auch mit den Nachwuchstalenten um FIM-SuperEnduro-Junioren-Weltmeister Manuel Lettenbichler, Wade Young, Travis Teasdale und Dwyane Kleynhans zu tun. Die junge Garde wird es den alten Hasen nicht gerade leicht machen, den Berg aus Eisen zu bezwingen. Doch das war noch längst nicht alles, denn auch die talentierte Spanierin Laia Sanz möchte ein Wörtchen mitreden. Matthias Walkner lässt sich einen Start auch nach seinem schweren Crash bei der Dakar nicht nehmen und dürfte der Favorit für den Generali-Iron-Road-Prolog sein. Obwohl der Prologsieg durchaus auch an den zweifachen Enduroweltmeister Pierre-Alexandre Renet gehen könnte. Bei dieser starken Konkurrenz muss sich der Dreifachsieger des Prologs Ossi Reisinger heuer mächtig strecken! Wenn wir über Sieger reden, dürfen wir die folgenden Herren auch nicht außer Acht lassen: Alfredo Gomez, Mario Roman Serrano, FIM-SuperEnduro-Weltmeister Colton Haaker, US-Offroad-Topfahrer Kyle Redmond und Publikumsliebling Paul Bolton sind definitiv nicht zu unterschätzen! Dass der Erzberg in den letzten Jahren Sportler aus anderen Bereichen anzog, ist kein Geheimnis. In diesem Jahr versucht sich Snowmobil-Superstar Keith Curtis am Berg der Berge. Doch nicht nur das Erzbergrodeo selbst, sondern auch die zahlreichen Side-Events sind es, die die besondere Atmosphäre ausmachen. So wird es 2016 wieder ein EnduroCross geben, bei dem sich die eben genannten Spezialisten messen werden. Gefahren wird dabei auf Freeride-E-XC- Motorrädern. Mit völlig identischem Material verspricht dies schon heute enorme Spannung. Für Fans der elektronisch betriebenen Zweiräder wartet mit der HAIBIKE Endurocross Challenge ein weiteres Highlight. Hier treten auf dem Endurocross-Parcours ePerformance-Mountainbikes gegen Elektromotorräder an! Prinzipiell ist das Erzbergrodeo 2016 ein absolutes Muss für jeden Offroadfan und Extremsport-Liebhaber. • Text: Marco Burkert; Foto: Red Bull wirklich äußerst schwer. Da wäre zum Beispiel Loic Larrieu. Der Franzose geht in dieser Saison mit der brandneuen Yamaha 450 WR-F an den Start und dürfte aber, ebenso wie der Spanier Cristobal Guerrero, eher zu den Außenseitern zählen. Eher in Frage kommt hier schon das australische Endurokaliber und E3-Weltmeister aus dem Jahr 2014 Matthew Phillips. Er wird für das Sherco- Werksteam unter der Leitung von Fabrizio Azzalin auf einer 450er starten und dürfte durchaus in der Lage sein, im Titelkampf ein Wörtchen mitzureden. Mit Alex Salvini werfen wir einfach mal ein weiteres Eisen ins Feuer. Der Italiener wechselte jüngst von Honda zu Beta und ist keinesfalls ein Kandidat, den es zu unterschätzen gilt. Sein Markenkollege Johnny Aubert zählt zu den erfahrensten Akteuren der diesjährigen WM-Saison und könnte die neue Wertung für ein grandioses Comeback nutzen. Dazu müsste er allerdings den E1-Weltmeister des vergangenen Jahres, Eero Remes, hinter sich lassen! Wieder mit dabei in Sachen E1 und sicherlich auch ein weiterer Underdog im Titelkampf der EnduroGP- Klasse ist Ivan Cervantes. Der Spanier geht für die KTM-Truppe ins Rennen und dürfte nach seiner langen verletzungsbedingten Auszeit heiß genug sein, um die eine oder andere Bestzeit in die Zeitentabelle zu brennen. Wenn wir von Underdogs sprechen, müssen wir natürlich auch an Anthony Boissiere (F/Sherco), Daniel McCanney (GB/Husqvarna), den ehemaligen MXGP-Piloten Nathan Watson (GB/KTM) oder die E3-Piloten Jonathan Barragan (E/GasGas), Manuel Monni (I/TM) und Lorenzo Santolini (E/Sherco) denken. Bleibt noch der Rookie in Sachen Enduro-WM Taylor Robert sowie die beiden Franzosen Christophe Nambotin (KTM) und Mathias Bellino (Husqvarna), die ohne Frage zu den Topfünf-Kandidaten der neuen EnduroGP-Wertung zu zählen sind. Während US-Boy Robert seine erste WM-Saison unter die Stollen nimmt, schrammte Nambotin im letzten Jahr nur knapp am E1-Titel vorbei und brennt auf eine Revanche. Dabei wird der dreifache Weltmeister allerdings in der Klasse E2 starten, doch was würde da besser passen, als gleich den neuen Enduro GP-Titel zu gewinnen? Bellino hingegen konnte 2015 sensationelle Siege einfahren und wurde schließlich mit dem E3-Titel belohnt. Ob er angriffslustig genug ist, um den neuen Titel zu ergattern, wird sich zeigen. • Text: Marco Burkert; Foto: EnduroABC Ausblick Enduro-WM: Wer holt sich den ersten EnduroGP-Titel? Mit dem Start der Enduroweltmeisterschaft in Agadir (Marokko) beginnt auch eine neue Ära im Endurosport. Wir haben uns gefragt, wer der erste Gesamtsieger in der neugeschaffenen EnduroGP-Klasse wird. Zwar hat es das in der WM bereits schon einmal gegeben, aber was soll’s, ein wenig mehr Spannung kann schließlich nicht schaden! In der GP-Klasse treten die Stars der Szene in einer klassenübergreifenden Wertung (E1 bis E3) gegeneinander an. Das verspricht eine gehörige Portion an Action für das Jahr 2016! Eine genaue Vorhersage, wer hier zu den Topfavoriten zählt, fällt bei der Masse an herausragenden Talenten 12 MCE Mai '16

Rallye-WM: Erster Streich für KTM und Tobi Price Das Auftaktrennen zur FIM-Cross-Country-Rallye-WM konnte KTM-Star Tobi Price für sich entscheiden. Die Bedingungen waren alles andere als einfach für die Teilnehmer. Wie immer bei Wüstenrallyes ist die Taktik eines jeden Fahrers enorm wichtig. In Abu Dhabi war dies wohl der entscheidende Faktor, denn in diesem Jahr hatte stets der erste Fahrer einen großen Nachteil, weil er eben die Spur legen musste. Sich im weichen Sand abzusetzen, war schwierig, somit profitierten die anderen Fahrer von dessen Führungsarbeit, weil sie nur den Reifenspuren folgen mussten. Das beste Heft hielt zunächst Pablo Quintanilla in der Hand, als er die Rallye bis zum letzten Fahrtag anführte und schon wie der sichere Sieger aussah. Price wendete das Blatt allerdings mit einem Husarenritt auf der letzten Etappe und nahm Quintanilla weit über sechs Minuten ab. Damit war die Rallye entschieden und Price konnte heuer seinen ersten WM-Sieg feiern. Hinter ihm finishte nicht etwa Quintanilla als Zweiter, sondern Sam Sunderland. Der Brite hatte es ebenfalls geschafft, noch an Quintanilla vorbeizuziehen. Festzuhalten ist außerdem noch, dass Pela Renet auf der Husqvarna seinen ersten Etappensieg verbuchen konnte. Die nächste Station der WM ist die bekannte Sealine Rallye in Qatar. • Text: Marco Burkert; Foto: Kin M. Ergebnis: 1. Toby Price, AUS, KTM 18:18:24 Std.; 2. Sam Sunderland, GB, KTM, +2:11 min; 3. Pablo Quintanilla, RCH, Husqvarna, +3:23; 4. Mohammed Al Balooshi, UAE, KTM, +38:38; 5. Pierre-Alexandre Renet, F, Husqvarna, +29:30. Mit Husqvarna Motorcycles zu den Six Days 2016 Husqvarna Motorcycles bietet auch für die ISDE 2016 ein spezielles Service-Paket an. Dieses umfasst neben dem Motorradverleih auch den Rennservice vor Ort. Die 91. Ausgabe der Six Days findet vom 11. bis 16. Oktober in Navarra/Spanien statt. Husqvarna hat wieder eine umfassende Liste von Dienstleistungen entwickelt, um die Bedürfnisse der Teilnehmer und Teams aus der ganzen Welt zu erfüllen. Dazu werden Husqvarna-Techniker in Navarra alle Husqvarnafahrer unterstützen, die die 91. Auflage der renommierten internationalen Veranstaltung bestreiten. Die Palette der angebotenen Dienstleistungen umfasst: Husqvarna Motorradverleih, Rennservice und Ersatzteile. Erhältlich sind 2017er Modelle für folgende Klassen: 2-Takt: E2 (TE 250), E3 (TE 300) und 4-Takt: E1 (FE 250), E2 (FE 350, FE-450), E3 (FE 501). Der Preis für eine Husqvarna während der sechs Tage beträgt: 2740,- Euro (exkl. MwSt.) für Zweitakter und 3040,- Euro (exkl. MwSt.) für Viertakter. Der Mietpreis beinhaltet selbstverständlich das Husqvarnamotorrad für die Dauer der Six Days 2016, die Transportkosten nach Navarra (Spanien) sowie die Anmeldung und Versicherung des Motorrades für die Veranstaltung. Zu beachten ist die Deadline (12. August 2016) zum Reservieren eines Bikes. Die Anzahl der Motorräder ist begrenzt und Aufträge werden nach dem Prinzip „first come, first served“ abgearbeitet. Wer ein eigenes Bike hat und dennoch nicht auf den Rennservice verzichten will, kann diesen natürlich separat buchen. Mit mehrjähriger Erfahrung in Sachen ISDE garantiert das Servicepaket von Husqvarna die beste Ausrüstung und professionelle Unterstützung, sodass sich jeder Teilnehmer auf sein Rennen konzentrieren kann. Der Preis für den Husqvarna-Rennservice während der ISDE beträgt 1350,- Euro (ohne MwSt.). Nicht verwendeter Kraftstoff wird nicht erstattet. Auch hier gibt es eine Bestellfrist (31. August 2016). Wer mehr über dieses Angebot erfahren möchte, kann sich an jeden offiziellen Husqvarna-Händler wenden oder ihr schickt eine E-Mail an Harald Stark (harald.stark@husqvarna-motorcycles.at). • Text: Husqvarna/Burkert; Foto: Husqvarna Husqvarna-Rennservice-Highlights: • Zugang zu den Husqvarna-Kfz-Werkstätten • Technische Beratung für alle Husqvarna-Rider • Technische Hilfe im Rahmen der FIM-Regeln • Werkzeuge zur Wartung und Benzin für die Renntage • BelRay-Produkte für die Wartung (Motoröl, Kühlflüssigkeit, Kettenspray etc.) • Tägliche Updates für Einstellungen und Informationen über das Rennen • WP-Suspension-Unterstützung • Aufbewahrungsboxen für Handschuhe, Schutzbrille, Reifen usw. • Service Points Emergency Assistance (Ersatzteile, Werkzeuge, Flüssigkeiten, Benzin, Getränke, Snacks, Obst) • Ersatzteilservice (Kosten für Ersatzteile nicht im Lieferumfang enthalten) • Catering (Getränke, Snacks, Obst ...) • Ein Luftfilter pro Tag für jeden Fahrer (insgesamt sechs)

Motocross Enduro / Ausgaben 2014-2020

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