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Motocross Enduro Ausgabe 04/2017

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TEST: HONDA CRF 450 R

TEST: HONDA CRF 450 R Die Spurtreue könnte etwas besser sein Eine Anpassung der Mappingstufen 2+3 ist über das HRC Setting Tool möglich. Hier kann nach Belieben die Motorcharakteristik angepasst werden. In Sachen Fahrwerksperformance haben wir ein wenig mit den Einstellungen experimentiert. In den Standardeinstellungen ist das Motorrad eher unruhig und bietet nicht mehr die Honda-typischen Fahreigenschaften. Allgemein fühlt es sich sehr hart und wenig komfortabel an. Um dem entgegenzuwirken, haben wir ein wenig die Kompression herausgenommen und auch die Auswärtsdämpfung in der Telegabel reduziert. Damit wird es speziell hier auf dieser Strecke angenehmer und lässt sich stabiler fahren. Unproblematisch und mit einer guten Performance arbeiten beide Bremsen. Der Druckpunkt ist stets gleichbleibend und gut dosierbar. Was macht die CRF 450 R im Renntempo? Wir haben uns ein paar Runden im Racetempo über die Strecke bewegt, um die Honda noch besser beurteilen zu können. Das Fahrwerk haben wir hierzu neben den Änderungen an der Telegabel noch etwas am Highspeed des Stoßdämpfers (1 Klick zu) angepasst. Dadurch haben wir noch etwas mehr Stabilität erreicht gegenüber der Standard-Einstellung. Als Mappingstufe haben wir die Smooth-Variante gewählt, um eine ruhigere Fahrweise umsetzen zu können. Wir fahren eher in einem höheren Gang, um möglichst viel Traktion auf den Boden zu bekommen. Die Getriebeabstufung im Zusammenhang mit der Übersetzung ist dazu passend. Das Motorrad lässt sich im hohen Tempo agil und sehr handlich fahren, dafür fehlt es aber ein wenig an Stabilität und Spurtreue. Das Fahrwerk ist nun passend und bietet genug Reserven auf dieser Piste. Ähnlich wie auch schon beim RX-Enduromodell wandert auch hier der Kupplungsdruckpunkt, sobald man das Motorrad unter Renntempo bewegt. Die Dunlop-Reifencombo bietet einen guten Grip und zeigt insgesamt eine gute Performance. • Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Honda 26 MCE April '17

Sprünge sind gut zu bewältigen und das Fahrwerk bietet ausreichend Reserven

Motocross Enduro / Ausgaben 2014-2020

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