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Motocross Enduro Ausgabe 07/2018

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Mitten in der Saison bedeutet gleichzeitig, die Modellvorstellungen 2019 stehen an. Marko Barthel machte sich im Mai auf den Weg ins italienische Malagrotta, wo auf der Heimstrecke von Multiweltmeister Tony Cairoli die neueste MX-Generation der Modelle 50 bis 450 ccm vorgestellt wurde. Dort durfte er bereits die Zweitakter 125, 150 und 250 SX sowie die Viertakter 250, 350 und 450 SX-F antesten. Mehr dazu ab Seite 18. Natürlich wollen wir euch aber auch nicht die Neuheiten, die die KTM-Enduro-Modelle betreffen, vorenthalten und berichten darüber ab Seite 26...

MOTOCROSS: VERBÄNDE

MOTOCROSS: VERBÄNDE SÜDWEST-CUP 4. Lauf - Frankenthal SWC meets Hessencup In Frankenthal wurde an den beiden Veranstaltungstagen viel getan, um zusätzliche Gäste anzulocken. In Kooperation mit dem Hessencup durften die Kinder- und Jugendklassen des Hessencups in den SWC-Klassen mitfahren. Bei den Erwachsenen konnte dies nicht realisiert werden, da sonst die Streckenkapazität überschritten und Ausscheidungen erforderlich gewesen wären. Es war aber im Zeitplan noch Zeit für zusätzliche Klassen: Am Samstag starteten die Classic-Crosser der SCCM, bei der nur Oldtimer-Crosser mit Trommelbremse und Luftkühlung erlaubt sind, und am Sonntag war mal wieder der DMV MX 2-Takt Cup am Start. In allen SWC-Klassen wurde im ersten Lauf ein Holeshot-Pokal vom MX Team Koenen vergeben. 50 ccm: Daniel Ferger hatte sich von seinem Crash in Fischbach erholt und war wieder am Start. Auch Nikita Jung trat wieder als Gast an und so lagen im Zeittraining wieder die gleichen vorn: Leo Diss-Fenard vor Ferger, Jung und Lasse Lohmann. Diss-Fenard griff sich im ersten Lauf den Holeshot- Pokal und auch den Laufsieg. Lohmann war zwar von Anfang an dicht dran, konnte aber nicht wirklich attackieren. Ferger zog an dem gut gestarteten Frankenthaler Aleksandr Griaznov vorbei auf 3, lag aber deutlich hinter Lohmann, für Jung blieb Rang 5. Im zweiten Lauf das gleiche Bild: Diss-Fenard gleich vorn vor Lohmann und Griaznov. Ferger auf 4 rückte bis auf 2 vor, der Einlauf somit Diss-Fenard knapp vor Ferger und Lohmann. Jung stürzte und finishte nur als Siebter. 65 ccm: Durch die Teilnahme der Hessencup-Fahrer war die Dominanz von Max-Werner Breuer nicht ganz so dramatisch wie die Woche zuvor, aber auch die drei Sekunden Vorsprung im Zeittraining auf Lewin Ringer summierten sich im ersten Rennen dann auf eine halbe Minute Vorsprung und natürlich ging der Holeshot an Breuer. Knapp hinter Ringer dann mit Luca Decher ein weiterer Hessencupler. Im zweiten Rennen hatte sich Breuer den Pokal nicht geholt, hier war nämlich Ringer besser weggekommen. Breuer machte Druck, zog in der dritten Runde vorbei und weg und hatte am Ende seine Verfolger wieder fast eine halbe Minute distanziert. Gegen Ende des Rennens verlor Ringer auch noch seinen 2. Platz an Bjarne Euler. 85 ccm: Mit den Hessencup-Piloten sowie einigen Gastfahrern stand ein volles Fahrerfeld mit 32 Teilnehmern am Startgatter. Der Frankenthaler Maurice Dorschner absolvierte die schnellste Zeittrainingsrunde vor Luca Schmidthäusler und Jamie Heinen. An der Holeshotlinie lag der HC-Fahrer Fynn Henryk Schäfer im ersten Durchgang vorn, fiel aber recht schnell auf 8 zurück. Heinen setzte sich an der Spitze ab und holte sich klar den Laufsieg. Dorschner hatte sich in den Startbügel gefahren und kämpfte sich von einem hinteren Platz noch auf 3 vor, knapp hinter Neilas Pecatauskas. Im zweiten Lauf war Dorschner optimal gestartet, verfolgt von Fabian Kling und Heinen. Heinen brauchte recht lange, um Kling zu überholen, derweil hatte Dorschner schon etwas Abstand. Dann Drama um den Führenden: Die Hinterradnabe von Dorschners Maschine zerbröselte ebenso wie seine Ambitionen auf den Laufsieg, der so an Heinen ging. Dahinter diesmal Luca Höltenschmidt und Pecatauskas. Prestige: Die Prestige war, aus welchen Gründen auch immer, quantitativ mit nur 20 Teilnehmern nicht gut bestückt. Im Zeittraining lagen die besten fünf dicht zusammen innerhalb einer Sekunde. Die schnellste Runde absolvierte Tom Oster vor Gast André Stumpf, David Cherkasov, Jan Kallfelz und Nils Hagen. Oster holte sich den Holeshot-Pokal vor René Kühn und Teddy Briot. Nach der Startrunde hatte sich Cherkasov an die Spitze Schon gleich vorn: Max-Werner Breuer (118) bei den 65ern gefahren, machte gleich darauf einen Fehler und fiel auf 4 zurück. Um gleich wieder an Oster, Stumpf, der zwischenzeitlich auf 2 vorgerückt war, und Kühn ranzukommen, übertrieb er etwas, überbremste nach dem großen Table sein Vorderrad und landete in der letzten verbliebenen Matschpfütze. Das war mit verbogenem Lenker und Armaturen das Ende für ihn. Stumpf überholte Oster in Runde 6 und gewann den Lauf mit sechs Sekunden Vorsprung. Etwas weiter dahinter dann Kühn, Jan Kallfelz und Nicolas Schummer. Im zweiten Lauf lief’s für Cherkasov besser. Kühn war Startsieger, Cherkasov aber gleich dahinter und nach der ersten Runde vorn. Diesmal frei von Fehlern, kreuzte er mit deutlichem Vorsprung vor Stumpf die Ziellinie. Auf den weiteren Plätzen Kühn, Briot und Oster. Cup: Bislang gab es in dieser Klasse nur zwei Laufsieger: Damian Schneider und Maximilian Job. Im Training lag Schneider vorn, Job aber nur auf 4. Auf 2 der Sohn von Mike Schmitt, 1. Vorsitzender des AMC Frankenthal, Sebastian Schmitt, und auf 3 Maurice Dorschner, der sich auf der 125er sichtlich wohlfühlte und auf mehr Glück als am Vortag auf der 85er hoffte. Startsieger im ersten Durchgang war Job, allerdings nicht Maximilian, sondern sein Bruder Johannes. Erwartungsgemäß konnte er sich nicht allzu lange ganz vorne halten, beendete den Lauf aber auf einem respektablen 5. Platz. In Führung lag nun der Frankenthaler Maximilian Gersdorf, der andere Maximilian, nämlich Job, pirschte sich aber ran und zog in Runde 9 vorbei. Vermutlich hätte es für Gersdorf zu 2 gereicht, er drehte aber noch eine schöne Pirouette in der Linkskurve am Bahndamm und schon war auch Schneider zur Stelle und übernahm Rang 2. Auf 4 auch eine Überraschung: Dylan de Figueiredo hatte bislang noch keinen Top-Ten- Platz eingefahren. Den Holeshot zu Lauf 2 machten zwei Sebastians unter sich aus: Schmitt vor Koch. Nach ein paar Runden lagen die gleichen drei vorn wie im Lauf zuvor, allerdings führte nun Schneider vor Gersdorf und Job. Schneider hatte schon etwas Abstand, Job ging an Gersdorf vorbei, kam immer näher an Schneider ran und schließlich auch vorbei. Damit sind Schneider und Job nun punktgleich in der Tabelle, jeder hat gleich viele Siege und 2. Plätze. Anfänger: Und schon wieder mischt ein neuer Player hier mit, Lennart Kölbl gab sein Debüt. Letztes Jahr noch auf der 85er mit Platzierungen im Mittelfeld unterwegs, musste er nach einem üblen Crash in Fischbach verletzungsbedingt den Rest der Saison aussetzen. Im Zeittraining zeigte er klar die schnellste Runde vor Sascha Mayer, Yannick Rosenbaum und Sebastian Schmitt II. Gott sei Dank fahren die zwei Sebastian Schmitts in zwei verschiedenen Klassen, sonst wäre die Verwirrung perfekt, aber dank Transponderzeitnahme ist das ohnehin alles kein Problem. Schmitt sicherte sich dann auch noch die Holeshot-Trophäe, konnte den Sieg von Kölbl aber nicht verhindern. Der Zieleinlauf lautete Kölbl vor Schmitt, Rosenbaum und Mayer. Auch im zweiten Lauf war Schmitt mit Sven Sargaco Maricato am Start vorn, nach einem Sturz gleich in Runde 2 ging es zurück auf 28, am Ende sprang nur Rang 14 raus. Auch diesen Lauf holte sich Kölbl klar. Platz 2 war eine enge Angelegenheit zwischen Rosenbaum und Sargaco Maricato mit dem besseren Ende für Rosenbaum. Senioren: Zumindest im Zeittraining war Uwe Filsinger dicht an Christian Lehner dran. In den Läufen zeigte sich dann aber das gewohnte Bild. Lauf 1: Lehner gleich vorn vor Filsinger und Gast Peter Amberger, der tags zuvor noch bei der SCCM aktiv war. An dieser Reihenfolge änderte sich auch nichts mehr bis zum Abwinken, auf 4 noch Alexander Karg. Im zweiten Rennen wie gehabt Lehner gleich auf 1, diesmal aber etwas überraschend Matthias Hauer auf 2 vor Dirk Reutebuch. Hauer gab nicht unerwartet ein paar Plätze ab, auch Reutebuch fiel etwas zurück und so lautete der Zieleinlauf: Lehner vor Filsinger, Karg, Amberger und Reutebuch. • Text: Andreas Wack; Fotos: Ronald Westheide Südwest-Cup - 4. Lauf - Frankenthal 12./13.5.2018 Gesamtergebnisse: 50 ccm: 1. Leo Diss-Fenard; 2. Daniel Ferger; 3. Lasse Lohmann; 4. Aleksandr Griaznov; 5. Simon Hahn. 65 ccm: 1. Max-Werner Breuer; 2. Lewin Ringer; 3. Bjarne Euler; 4. Luca Decher; 5. Michel Proksch. 85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Neilas Pecatauskas; 3. Luca Höltenschmidt; 4. Fabian Kling; 5. Luca Schmidthäusler. Prestige: 1. André Stumpf; 2. René Kühn; 3. Tom Oster; 4. Teddy Briot; 5. Jan Kallfelz. Cup: 1. Maximilian Job; 2. Damian Schneider; 3. Maximilian Gersdorf; 4. Dylan de Figueiredo; 5. Ricardo Silva Silverio. Anfänger: 1. Lennart Kölbl; 2. Yannick Rosenbaum; 3. Sascha Mayer; 4. Sven Sargaco Maricato; 5. Randy Müller. Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Uwe Filsinger; 3. Alexander Karg; 4. Peter Amberger; 5. Dirk Reutebuch. Tabellenführer beiden 50ern: Leo Diss-Fenard 66 MCE Juli '18

5. Lauf - Niederwürzbach Halbzeit Gesamtzweiter und bester MX1-Fahrer in der Prestige: René Kühn Erstmals Tagessieger bei den 50ern: Lasse Lohmann Kaum zu glauben, aber Ende Mai sind schon fünf von zehn Rennen im SWC 2018 vorbei. Zur fünften Veranstaltung ging es ins saarländische Niederwürzbach, wo auf die Fahrer eine bestens präparierte Strecke wartete. 50 ccm: Mit Daniel Ferger, Lasse Lohmann und Leo Diss-Fenard lagen die üblichen drei im Zeittraining vorn, diesmal allerdings in einer anderen Reihenfolge als sonst. Das änderte sich in Lauf 1, hier war die Reihenfolge der drei nach der ersten Kurve wieder umgekehrt. Diss-Fenard setzte sich ein paar Meter von Lohmann ab, am Ende kam Lohmann aber wieder ganz dicht dran und finishte eine halbe Sekunde nach Diss-Fenard. Auch Ferger war nur drei Sekunden dahinter. Genau so eng ging es um Platz 4 zu zwischen Gast Jan Maas, Simon Hahn, einem weiteren Gast mit Jules Schneider und Aleksandr Griaznov. Im zweiten Rennen das gleiche Bild: Diss-Fenard, Lohmann und Ferger gleich vorn. Wieder kam Lohmann am Ende dicht ran, und dann das Drama in der Zielkurve zwei Meter vor der Transponderschleife und der karierten Flagge: Diss-Fenard stürzte und wurde von Papa Sebastien, der sich direkt daneben an der Strecke befand, aufgehoben. Bei dieser Aktion versperrte er aber Lohmann die Durchfahrt zum Sieg, was natürlich Stoff für Diskussionen bot. Letztendlich wurde Lohmann vom Rennleiter gerechterweise zum Laufsieger erklärt. 65 ccm: Die Siegesserie von Max-Werner Breuer setzt sich fort. Die eingeschriebenen Fahrer können seinen Speed nicht mitgehen. Am nächsten dran war noch Gastfahrer Nils Schalk, der bereits in Winningen wenigstens annähernd folgen konnte und im Zeittraining etwas über zwei Sekunden Rückstand hatte. Danach das Trio Paul Müller, Louis Kirchen und Jeremias Ramus, die aber schon über sieben Sekunden Rückstand hatten. Diese fünf lagen in Lauf 1 auch gleich vorn: Breuer vor Schalk, Kirchen, Ramus und Müller. Müller verabschiedete sich mit einem Sturz aus den Top Five, bei den anderen gab es keine Veränderungen mehr. Platz 5 holte sich Justin Hale. Im zweiten Lauf das gleiche Bild: Lediglich Kirchen war besser als zuvor gestartet und hielt eine Runde lang Platz 2 vor Schalk. Müller crashte erneut und so ergab sich der gleiche Zieleinlauf wie zuvor. 85 ccm: Nachdem es in Frankenthal für Maurice Dorschner nicht so toll gelaufen war, sollte es nun für ihn besser werden. Und es begann auch ganz gut: schnellste Trainingsrunde für ihn eine halbe Sekunde vor Jamie Heinen. Der Holeshot zu Lauf 1 ging an Luca Schmidthäusler, dahinter Heinen und Jayson Alles. Dorschner und Fabian Kling waren nicht gut aus dem Startgatter gekommen. Bei Kling kamen auch noch kleinere Motorprobleme hinzu, am Ende war er auf 5 der letzte nicht überrundete Fahrer. Dorschner fuhr sich noch an den Zweiten Alles ran, aber dann war die Rennzeit abgelaufen. Der Sieg ging an Heinen. Im zweiten Durchgang Heinen und Dorschner vorn. Nach einem kleinen Fehler fiel Dorschner hinter Kling auf 3 zurück, war aber relativ zügig wieder dran und vorbei und machte sich an Heinen ran. Irgendwann war auch Heinen vorbei, aber die Führung währte nur kurz: Mit plattem Hinterrad musste er sichtlich frustriert seine Maschine in der Helferzone abstellen. Heinen somit wieder Laufsieger. Prestige: Wie so oft lagen die zwei MX2-Helden Tom Oster und David Cherkasov im Zeittraining vorn, dahinter René Kühn und Nils Hagen. Jan Kallfelz crashte im Training im Steilhang, trat mit einer schmerzenden Schulter an und zeigte in den Läufen daher nicht die gewohnte Leistung. Cherkasov kam im ersten Lauf am besten weg und machte gleich Meter auf die Verfolger Nils Neumüller und Benjamin Traxel. Oster war schlecht gestartet und lag nach Runde 1 nur auf 11. Cherkasov, weit vorne weg, siegte ungefährdet. Kühn zog an Traxel und auch an Neumüller vorbei auf 2. Neumüller hielt Rang 3 vor Oster, dem einfach die Rennzeit ausging. Im zweiten Lauf kam Cherkasov wieder optimal weg. Oster muss an seinen Starts feilen. Rang 9 nach der ersten Runde entsprach sicher nicht seinen Vorstellungen. Hinter Cherkasov sortierten sich Hagen, Loris Zimmermann und Bernd Lutz ein. Cherkasov blieb klar weit vorne bis zur Zielflagge. Hagen hielt sich recht lange auf 2, bis Kühn anklopfte und überholte. Aber auch er blieb nicht auf 2, für Oster reichten diesmal die 20 Minuten +2 Runden aus, um auf 2 vorzustoßen. Hagen verteidigte Rang 4 knapp vor Malik Quint. Cup: Völlig unüberraschend zeigten die dominierenden Fahrer Damian Schneider und Maximilian Job die beste Trainingszeit, Job war aber schon beachtliche 1,5 Sekunden langsamer. Auf 3 Sebastian Schmitt, der seine gute Trainingsperformance aber selten auch in ein entsprechendes Rennresultat umsetzt. Der Holeshot ging an einen anderen Piloten: Maximilian Gersdorf. Schneider war aber mit dabei und nach der ersten Runde vorn. Job war nicht ganz optimal gestartet und nach Runde 1 auf 5. Im Zug nach vorne reichten die 15 Minuten, um an Ricardo Silva Silverio, Sebastian Koch und Gersdorf auf 2 zu rücken, Schneider war aber schon viel zu weit weg und Job kam auch nicht wirklich näher ran. Gersdorf ließ gegen Ende nach und lief auf 5 ein, hinter Koch und Silva Silverio. Im zweiten Rennen hatte Job die Nase vorn vor Koch, Schneider und Gersdorf. Schneider rückte auf 2 vor, machte Druck auf Job, ging vorbei und siegte deutlich. Job blieb natürlich auf 2, Silva Silverio auf 3 und Koch auf 4. Candido Breijo Daporta rückte nach einem Sturz von Gersdorf noch auf 5 vor. Anfänger: Lennart Kölbl hat nach seiner grandiosen Vorstellung in Frankenthal auf eigenen Wunsch hin in die Cup-Klasse gewechselt. Das Zeittraining machten daher die üblichen Verdächtigen unter sich aus: Sascha Mayer vor – etwas überraschend – Eric Lorenz, Yannick Rosenbaum, Markus Justen und Sven Sargaco Maricato. Der Tabellendritte Randy Müller hatte eine Schraube locker, und zwar nicht an der Maschine, sondern an der Platte in seiner Hand und musste ein paar Tage zuvor operiert werden. An einen Start war so natürlich nicht zu denken. Den Holeshot in Lauf 1 holte sich Ario Monteiro de Araujo, aber wie schon in Fischbach fiel er nach mehreren dicken Fehlern am Schluss aus den Punkterängen. Dahinter Lorenz, Sebastian Schmitt und Rosenbaum. Lorenz setzte sich klar ab, Rosenbaum zog an Schmitt vorbei. Auf 4 und 5 Moritz Jost und Mayer. Im zweiten Lauf war Mayer am besten weggekommen, Sargaco Maricato, Jost, Schmitt und Lorenz die ersten Verfolger. Schmitt und Jost fielen etwas zurück, die übrigen drei lagen in der letzten Runde dicht beisammen und Lorenz konnte sich noch 300 Meter vor der Zielflagge an Mayer vorbei auf Rang 1 pressen, auf 3 Sargaco Maricato. Senioren: Christian Lehner holte sich Startplatz 1 ab, Uwe Filsinger war zeitlich aber nicht mal so weit entfernt. Auch den Start entschied er für sich vor Markus Schmidt und Filsinger. In der zweiten Kurve mit der anschließenden kleinen Steilauffahrt hatte Filsinger aber die ungünstige, gewässerte Innenspur und verlor dort gleich richtig Plätze. Zum Schluss war er doch noch Zweiter und hatte, schon ein klein wenig überraschend, auch die beste Rennrunde vorzuweisen. Knapp dahinter Ralf Lüttger, mit größerem Abstand Alexander Kolb und Schmidt. Der zweite Durchgang zeigte erstmalig in dieser Saison richtig Spannung um Platz 1. Lehner zwar vorn, Filsinger aber dicht dahinter und er ließ sich auch nicht abschütteln. Ein Überrundungsmanöver nutzte er geschickt aus und machte mal ein paar Führungsrunden. Lehner blieb dran, beobachtete Filsinger und schlug in der vorletzten Runde wieder zurück. Lüttger auf 3, diesmal mit großem Abstand. • Text: Andreas Wack; Fotos: André Imparato Südwest-Cup - 5. Lauf - Niederwürzbach - 20./21.5.18 Gesamtergebnisse: 50 ccm: 1. Lasse Lohmann; 2. Leo Diss-Fenard; 3. Daniel Ferger; 4. Jan Maas; 5. Simon Hahn. 65 ccm: 1. Max-Werner Breuer; 2. Nils Schalk; 3. Louis Kirchen; 4. Jeremias Ramus; 5. Justin Hale. 85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Jayson Alles; 3. Fabian Kling; 4. Luca Schmidthäusler; 5. Marlon Dietrich. Prestige: 1. David Cherkasov; 2. René Kühn; 3. Tom Oster; 4. Nils Hagen; 5. Nicolas Schummer. Cup: 1. Damian Schneider; 2. Maximilian Job; 3. Ricardo Silva Silverio; 4. Sebastian Koch; 5. Candido Breijo Daporta. Anfänger: 1. Eric Lorenz; 2. Sascha Mayer; 3. Yannick Rosenbaum; 4. Sebastian Schmitt; 5. Moritz Jost. Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Uwe Filsinger; 3. Ralf Lüttger; 4. Markus Schmidt; 5. Alexander Kolb. Stand (nach 5 von 10 Veranstaltungen) - 50 ccm: 1. Diss-Fenard, 238 Punkte; 2. Lohmann, 216; 3. Aleksandr Griaznov, 186; 4. Ferger, 167; 5. Lennox Bodtländer, 156. 65 ccm: 1. Breuer, 244 Punkte; 2. Kirchen, 204; 3. Ramus, 195; 4. Paul Müller, 181; 5. Hale, 157. 85 ccm: 1. Heinen, 219 Punkte; 2. Kling, 215; 3. Alles, 192; 4. Schmidthäusler, 178; 5. Dietrich, 156. Prestige: 1. Oster, 217 Punkte; 2. Cherkasov, 205; 3. Kühn, 191; 4. Jan Kallfelz, 156; 5. Schummer, 138. Cup: 1. Schneider, 238 Punkte; 2. Job, 232; 3. Koch, 151; 4. Silva Silverio, 123; 5. Johannes Job, 118. Anfänger: 1. Rosenbaum, 155 Punkte; 2. Mayer, 142; 3. Sven Sargaco Maricato, 130; 4. Schmitt, 117; 5. Randy Müller, 99. Senioren: 1. Lehner, 250 Punkte; 2. Schmidt, 180; 3. Filsinger, 158; 4. Jacek Kalinowski, 136; 5. Ingo Hinzmann, 135. 67 MCE Juli '18

Motocross Enduro / Ausgaben 2014-2020

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