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Motocross Enduro Ausgabe 10/2016

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Hierzulande leider immer noch ein Thema, das oft nur eine Randnotiz erhält. Die Rede ist von Ken Roczen und seiner sensationellen Karriere in den USA. Der Thüringer sicherte sich vor wenigen Wochen mit einem souveränen Doppelsieg beim vorletzten Aufeinandertreffen der US-Motocross-Elite in Mechanicsville vorzeitig den Titel der US-Amerikanischen Motocross-Meisterschaft...

FACTS Erzbergrodeo 2017:

FACTS Erzbergrodeo 2017: Der Termin ist fixiert Vom 15. bis 18. Juni 2017 wird der steirische Erzberg zur beeindruckenden Bühne für die 23. Ausgabe der weltweit renommiertesten Motorrad-Offroadveranstaltung! Für tausende ambitionierte Motorrad-Offroadsportler auf allen Kontinenten beginnen mit der offiziellen Bekanntgabe des Erzbergrodeo-Veranstaltungstermins die Vorbereitungen auf das härteste Xtreme-Enduro-Event des Jahres. Das Fronleichnams-Wochenende vom 15. bis 18. Juni 2017 werden sich auch zigtausende Fans aus aller Welt dick im Kalender anstreichen, die bereits zum 23. Mal die beschauliche Stadtgemeinde Eisenerz und die komplette Region rund um den steirischen Erzberg ins Epizentrum der internationalen Dirtbike- Szene verwandeln werden. Nach dem Erzbergrodeo ist vor dem Erzbergrodeo – für die Veranstaltercrew rund um Erzbergrodeo-Mastermind Karl Katoch und Organisationsleiter Mark EnduroCross USA: Haaker führt Meisterschaft an Die US-EnduroCross-Meisterschaft ist in vollem Gange und die ersten beiden Runden sind bereits absolviert. Mit dabei sind alle Stars der Szene, neben Taddy Blazusiak und Cody Webb natürlich auch Colton Haaker und Mike Brown. Den Auftakt machte Atlanta, hier dominierte EnduroCross-Weltmeister Colton Haaker das Geschehen. Der US-Boy gewann in einem herausragenden Finale gegen seinen Landsmann Webb und Multichampion Blazusiak. Zur zweiten Runde der spektakulären Rennserie gab es das Aufeinandertreffen im Badlands Motor Speedway in South Dakota. Als Sieger ging hier Colton Haaker hervor, der sich in einem spannenden Main Event gegen Blazusiak durchsetzen konnte. Blazusiak hatte die Führung von Brown übernommen, leistete sich in der entscheidenden Phase jedoch einen Rutscher übers Vorderrad und ging zu Boden. Haaker war in Schlagdistanz und nutzte die Situation, um seinerseits die Führung zu übernehmen. Damit war das Rennen im Prinzip entschieden, Haaker gewann vor Webb und Brown. Blazusiak hatte sich bei seinem Crash verletzt und musste aufgeben. • Text: Marco Burkert; Foto: Future7Media Quintanilla gewinnt erstmals Atacama Rallye Es war nicht nur ein historischer Sieg für Husqvarna Factory Racer Pablo Quintanilla, sondern auch ein sensationeller für seine Fans in Chile. Quintanilla hatte auf den fünf Etappen keinesfalls leichtes Spiel, denn zu seinen Konkurrenten gehörte die versammelte Rallye-Elite. Im Ziel gewann der Chilene mit 0,29 Sekunden Vorsprung auf Tobi Price, den Dakar-Sieger von 2016. Eine äußerst knappe Entscheidung bei einer Gesamtfahrzeit von fast zwölf Stunden, verteilt über die fünf Fahrtage. Alles entschied sich in der letzten Stage, als Quintanilla hier die schnellste Zeit setzen konnte. „Es war eine schwierige letzte Stage, gerade weil die Lücke zwischen mir und Toby (Price) sehr klein war. Ich musste viel pushen, um den Sieg einzufahren und bin natürlich glücklich, dass es geklappt hat. Es war ein langersehnter Sieg, für den ich hart gearbeitet und trainiert habe. Gleichzeitig war es der erste Sieg für unser Team in dieser Saison und wir führen nun die Rallye-WM an“, so Quintanilla im Siegerinterview. Dritter wurde der Argentinier Kevin Benavides auf Honda. • Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna Schilling laufen die Vorbereitungen für 2017 bereits seit Monaten auf Hochtouren. „Nach der Fixierung des Veranstaltungstermins hat die Erhaltung und Optimierung der Infrastruktur für unsere zigtausenden Besucher oberste Priorität. Weitere Hauptthemen sind die Umsetzung unserer Konzepte für die Sicherheit auf und neben den Rennstrecken, die effiziente Abfallwirtschaft, die Energieversorgung und die Verkehrsleitung während der Veranstaltung. In den letzten Wochen haben wir das durchaus positive Feedback aus allen Organisationsbereichen des Erzbergrodeo 2016 gesammelt und analysiert. Die Erkenntnisse werden jetzt in die Planungen und Vorbereitungen für das Erzbergrodeo XX3 eingearbeitet“, umschreibt Mark Schilling die Herausforderungen hinter den Kulissen des einzigartigen World-Xtreme-Enduro-Events im Herzen Österreichs. Nur die 500 schnellsten Fahrer aus dem Iron Road Prolog gehen beim definitiven Erzbergrodeo-Highlight an den Start – und dürfen sich auf die unbestritten härteste Challenge der Xtreme-Enduro-Saison „freuen“. Fünfunddreißig Kilometer selektives Terrain gilt es innerhalb vier Stunden zu bewältigen, wobei 25 Checkpoints auf dem Weg ins Ziel passiert werden müssen. Die Strecke schlängelt sich über den ganzen Berg und serviert den Teilnehmern aus knapp 40 Nationen ein scharf gewürztes Menü aus endlosen Steilauffahrten, nahezu senkrechten Abfahrten, rutschigen Waldpassagen – und den berühmt-berüchtigten Felssektionen mit klingenden Namen wie Machine, Carl’s Dinner oder Dynamite. 2016 erreichten bei optimalen Wetter- und Streckenbedingungen gerade einmal neun Teilnehmer das Ziel, ein deutliches Indiz für den Schwierigkeitsgrad der Red- Bull-Hare-Scramble-Strecke. „Streckenchef Hans Werth hat mit seiner Crew hervorragende Arbeit geleistet und mit dem wirklich gut gelungenen Streckenlayout ein ungemein spannendes Rennen ermöglicht. Wer A sagt, muss auch B sagen, daher werden wir beim Streckendesign 2017 nichts draufsetzen, die Strecke aber auch nicht leichter machen. Wir sehen dem Streckenbau für die Erzbergrodeo XX3-Ausgabe daher entspannt entgegen“, so Katoch über das Red Bull Hare Scramble 2017. Erzbergrodeo XX3: Rennanmeldung startet im Oktober! Der erste „Bewerb“ jedes Erzbergrodeos startet traditionell bereits Monate voraus hinter den Computer-Bildschirmen: Bei der Online-Anmeldung zum Erzbergrodeo 2017 werden sich erneut tausende ambitionierte Endurosportler um einen der 1500 Startplätze reißen. Die Anmeldung startet im Oktober 2016, der genaue Termin wird in Kürze bekanntgegeben. • Text: Martin Kettner/Erzbergrodeo; Foto: GEPA 8 MCE Oktober '16

Atemberaubender Klassiker: Karten für das ADAC Supercross Dortmund sichern Extrem, atemberaubend, absolut hochkarätig – das Jahr 2017 könnte in den Dortmunder Westfalenhallen nicht spektakulärer beginnen. Vom 13. bis zum 15. Januar geht dort die 34. Auflage des ADAC Supercross Dortmund – der traditionsreichsten und größten Supercrossveranstaltung Deutschlands – über die Bühne. An drei Tagen wird den Zuschauern ein einzigartiger Mix aus knallharter Rennaktion und akrobatischem Freestyle geboten – jeder Veranstaltungstag liefert eine vierstündige Show der Superlative, die die Besucher unter Garantie aus den Sitzen reißen wird. Wer sich dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen lassen will, sollte keine Zeit verlieren, denn die besten Plätze sind erfahrungsgemäß schnell ausverkauft. Seit dem 1. September heißt es daher: schnell handeln. Karten gibt es im Internet unter www.supercross-dortmund.de, in allen ADAC- Geschäftsstellen oder telefonisch über die Hotline 0231 5499333 des ADAC Westfalen, die montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr erreichbar ist. Jede Menge Extras bietet das Gold-Plus-Angebot, das bei der 34. Auflage des ADAC Supercross Dortmund erstmals gebucht werden kann. Inhaber dieser Tickets haben nicht nur die besten Plätze, auf denen sie die Action aufgrund der Nähe zur Strecke besonders intensiv erleben. Sie kommen zusätzlich in den Genuss eines reservierten Tisches sowie eines Begrüßungscocktails im exklusiven SX-Club, den sie durch einen separaten Eingang betreten können. Das besondere Angebot ist für acht Personen im Komplettpaket für 1099,- Euro buchbar und bietet selbstverständlich zudem alle Vorzüge, die im Kauf eines normalen Gold- Tickets zum Preis von 117,- Euro enthalten sind: ein Programmheft, permanenter Zutritt zum Fahrerlager sowie ein reservierter Parkplatz (je vier Tickets ein Parkausweis) in unmittelbarer Nähe zur Veranstaltungshalle. Der SX-Club befindet sich 2017 erstmals in der Halle 3A, öffnet bereits zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn seine Pforten und bietet Imbiss und Getränke in angenehmer Atmosphäre bis zum Veranstaltungsende. • Text u. Foto: ADAC Westfalen e.V. Enduro-WM Frankreich: Meister stehen fest Matthew Phillips (Sherco), Eero Remes (TM), Steve Holcombe (Beta) und Laia Sanz (KTM) heißen die neuen Weltmeister in den verschiedenen Klassen. Matthew Phillips konnte dabei erstmals die „neu“ geschaffene Klasse Enduro- GP gewinnen und ist damit der schnellste WM-Pilot aller Klassen. Der Sherco-Pilot konnte damit einen Sieg für die Geschichtsbücher einfahren. Eero Remes dominierte in dieser Saison die Klasse E1 in aller Deutlichkeit und wurde daher äußerst verdient Meister in der kleinen Klasse. Als schnellster aller Piloten, ging der Titel in der Klasse E2 natürlich ebenfalls an Phillips. In der Klasse E3 gewann der Brite Steve Holcombe in seiner Rookie-Saison die Meisterschaft und hatte damit sein erklärtes Saisonziel mit einer Punktlandung erreicht. Bei den Damen setzte sich Laia Sanz gegen Maria Franke und Jane Daniels durch. Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe. • Marco Burkert Tragischer Unfall bei GCC-Veranstaltung Aufmerksamen Lesern dürfte nicht entgangen sein, dass in dieser Ausgabe kein Bericht der German Cross Country Championship (GCC) zu finden ist. Dies hat einen zutiefst dramatischen Hintergrund, der den Aktiven der Szene sicherlich nicht verborgen geblieben ist. Leider kam es im Rahmen des GCC-Laufs in Rudolstadt zu einem tödlichen Rennunfall. Auf der Website GCC heißt es dazu: „In der zweiten Runde des Laufes der Klasse XC Twinshock + XC Youngtimer kam es zu einem tödlichen Sportunfall ohne Fremdverschulden. Ein Teilnehmer stürzte schwer und ist noch an der Unglücksstelle seinen Verletzungen erlegen. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen und Freunden, denen die gesamte Cross-Country-Community ihr tiefstes Beileid ausspricht. Die Veranstaltung in Rudolstadt wurde für dieses Wochenende abgebrochen.“ Das gesamte MCE-Redaktionsteam war von diese Nachricht zutiefst erschüttert und möchte den Angehörigen sowie Freunden ebenfalls Beileid aussprechen. • Marco Burkert Besucht uns auf der Intermot Halle 8.1 Gang D 048 >> 450er lieferbar als Enduro oder Supermoto >> 250er als Supermoto >> Homologierte Leistung bis 22 KW >> Hochfestes Aluminium für Rahmen und Schwinge >> CNC gefräste Naben und Gabelbrücke, Kettenritzel >> Koso Digitaltacho, E- und Kickstarter >> Power-Upgrade-Kit für Rennzwecke lieferbar >> Fast Ace Performance Gabel Die neuen Fahrmaschinen von Importeur für Deutschland und Österreich AG // Gewerbestrasse 19 // 75217 Birkenfeld // info@karcher-products.de

Motocross Enduro / Ausgaben 2014-2020

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